Das vergangene Jahr 2024 war von einem stetigen Wachsen unserer Gruppe gekennzeichnet. Wir haben 6 Mitglieder neu gewonnen aber auch 4 aus verschiedenen Gründen verabschiedet. Insgesamt haben wir zu unseren 12 Treffen 15 Gäste aus unserer Umgebung begrüßen können von denen 6 unsere Treffen mehrfach besuchten und wir hoffen, dass diese über kurz oder lang Mitglieder werden.
Erstmalig konnten wir feststellen, dass nicht nur frisch Operierte zu uns fanden sondern auch Betroffene, die vor einer OP standen bzw. auch solche, die durch die niedergelassenen Ärzten in die engere Beobachtung aufgenommen wurden.
Dies sehe ich als Zeichen für unsere erweiterte und verbesserte Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Urologen.
Nach wie vor sind wir sehr dankbar für die Unterstützung durch das Klinikum Memmingen, speziell dem Team um Herrn Prof. Dr. Schneede, Leiter des Prostatakarzinom-Zentrum und Chefarzt der Urologischen Klinik Memmingen. Dabei sind die Damen im Sekretariat des Herrn Professors ein wesentliches Bindeglied zu unserem Herrn Professor und seinen nachgeordneten Ärzten. Stets sind sie bemüht, unsere Fragen, Bitten und Wünsche schnellstmöglich weiter zu leiten und zu klären.
Dankeschön für alles.
In diesem vergangenen Jahr ist viel passiert. Stand doch das vergangene Jahr unter dem Zeichen des Beitritts zum BPS, dem wir seit dem 27.07.2024 zugehören. Im Vorfeld des Beitritts gab es viele und umfangreiche Diskussionen zu dieser Frage. Höhepunkt in der Phase der Entscheidungsfindung, Mitglied im BPS zu werden und dies demokratisch herbeizuführen, war der Besuch des Vorsitzenden des Bundesverbandes des BPS, Herrn Werner Seelig, auf einem außerordentlichen Treffen unserer Gruppe. Er beantwortete alle Fragen unserer Mitglieder aufgeschlossen und ehrlich. Dabei ließ er keinen Zweifel an der Wichtigkeit unseres Tun wie auch an dem Interesse des BPS eine solche aktive und gut organisierte SHG zu integrieren. Das von ihm ausgesprochene Lob zu unserer Arbeit war kein pauschales Urteil, sondern basierte auf dem Studium unserer Dokumente, unserer Ziele, unseres Statutes sowie den Arbeitsplänen der vergangenen drei Jahre. Auch glaube ich, dass ein Bundesverbands-Vorsitzender nicht auf jede X-beliebige Gründungsveranstaltung kommt.
Seit wir Mitglied im BPS sind ist die Arbeit nicht weniger geworden. So werden in diesem Jahr Mitglieder unserer Gruppe auf Weiterbildungen nach Hannover und Fulda fahren. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe Landsberg/Lech wurde weiter verbessert, die Gruppensprecher stehen in engem Kontakt, stimmen sich ab und Gruppenmitglieder besuchten gegenseitige Veranstaltungen.
Im Herbst 2024 kam es zu Gesprächen mit Mitarbeitern der Niederlassung Kempten der Bayerischen Krebsgesellschaft, die an einer kooperativen Zusammenarbeit interessiert sind. Die Gespräche mit dem Bayrischen Runden Tisch, der Vereinigung der Bayerischen Krankenkassen, wurden begonnen und werden im Frühjahr 2025 fortgesetzt. Die Gesprächspartner betonten mehrfach, bis vor kurzem von einer so großen und gut organisierten SHG nichts gewusst zu haben. Vereinbarungen konnten jedoch nicht getroffen werden.
Aus dem Landkreis Ravensburg wurde angefragt, ob wir bereit wären, im kommenden Jahr an zentralen Maßnahmen der Stabsstelle Arbeit und Soziales sowie dem „Lenkungskreis der Selbsthilfegruppen“ und dem SHG-Atlas (in dem wir schon seit 2021 erfasst sind) mitzuwirken.
Das kommende Jahr 2025 stellt bereits seine Anforderungen an uns. Unser Jahresarbeitsplan steht im Großen und Ganzen und wurde auf unserem letzten Treffen im Dezember angenommen. Im Bereich der Öffentlichkeits- und vorbeugenden Gesundheitsarbeit gilt es, sich noch weiter zu verbessern und eine breitere Beteiligung der Mitglieder zu sichern. In der Zusammenarbeit mit den örtlichen Presseorganen wurden erste Verbesserungen erzielt.
Bedanken möchte ich mich bei allen Mitgliedern, insbesondere bei den besonders Aktiven der SHG für ihr Engagement zur Gestaltung unseres Gruppenlebens. Wir danken der Familie Engel und ihren Mitarbeitern für die Sorge und Mühe, die sie uns ständig angedeihen lassen. Wir bedanken uns bei den Ärzten und Referenten, die einen wesentlichen Anteil am Gelingen eines jeden Treffen haben.
24.03.2025
Klaus Hannemann
Gruppensprecher